Hauseigentümer aufgepaßt!
Frankfurt unterstützt die Modernisierung von Wohngebäuden in Höchst
Am 12. Mai dreht sich im Bolongaropalast alles um die Höchster Altstadt. Hauseigentümer sind an diesem Tag herzlich eingeladen, sich über Möglichkeiten der Sanierung ihrer Gebäude zu informieren.
Bauen, Modernisieren und Energie sparen sind in der Regel mit hohen Investitionskosten verbunden. Was viele nicht wissen, es muss nicht alles aus eigener Tasche bezahlt werden. Prämien von Staat, Ländern und Kommunen können den Anteil der Eigeninvestition erheblich senken.
Die Stadt Frankfurt unterstützt die Modernisierung von Wohngebäuden in Höchst mit Zuschüssen bis zu 30% der Investitionskosten. Doch nur wer über seine Finanzierungsvorteile informiert ist, kann auch handeln.
Gemeinsam mit dem Stadtplanungs- , dem Denkmalamt und dem Deutsche Energieberaternetzwerk DEN e.V. hat die febis-Service GmbH ein vielfältiges Informationspaket zusammengestellt. Erfahren sie mehr über die Bedeutung der denkmalgeschützten Höchster Altstadt und über die richtige Beratung, Planung, und Baubegleitung von energetischen Modernisierungsmaßnahmen. Themenschwerpunkt sind dabei die bereitstehenden kommunalen Förderungen sowie die optimale Ausnutzung bestehender Fördermöglichkeiten.
Eine einmalige Chance mit Zuständigen und unabhängigen Experten ins Gespräch zu kommen und sich auf der Ausstellungsfläche im Foyer des Kapellensaals über praktische Lösungen zu informieren.
Termin: Donnerstag der 12. Mai 2011, Beginn 17:00 Uhr im Kapellensaal des Bolongaropalast
Die Veranstaltung ist kostenfrei
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung und Platzreservierung telefonisch unter der 069 /904 3 6 79 49
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20 Jahre IDEAL-Fensterbau Weinstock
Das schreibt die Presse
In 20 Jahren zum führenden Anbieter entwickelt
Chronik einer Erfolgsgeschichte
Den vollständigen Artikel können Sie durch einen klick auf das Bild als PDF hertunterladen.
Der Erfolg ist dem familiengeführten Unternehmen Ideal Fensterbau Weinstock GmbH nicht in den Schoß gefallen. Die konsequente hochgradige Automatisierung der Produktion und die Offenheit für neue Produkte und Technologien, verbunden mit dem Mut, diese vielfach als Erster in den Markt einzuführen… Das sind die Gründe für eine dynamische Unternehmensentwicklung in den letzten beiden Jahrzehnten, wie sie selten in der Fensterbranche zu finden sind. Dank dieses ungewöhnlichen Erfolges gehört das Unternehmen mit seinen 250 Mitarbeitern und einer Jahresproduktion von rund 300.000 Fenstereinheiten heute zu den führenden Anbietern auf dem deutschen Markt. Eine Reihe von Produkten mit Alleinstellungsmerkmalen machen den Betrieb nicht nur in Deutschland sondern auch im benachbarten Ausland zum gesuchten Partner des Bauelementehandels.
Günstig waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht gerade, als sich Ludwig Weinstock im Jahr 1990 entschloss mit der Ideal Fensterwerk Krieger GmbH seinen früheren Lieferanten aus der Insolvenzmasse zu übernehmen. Nach dem Nachfrageboom, der auf den Mauerfall folgen sollte, stand der deutsche Fenstermarkt am Beginn einer zehnjährigen Rezessionsphase. Es galt daher den Bauelementehandel mit einer besonderen Angebotspalette für eine Zusammenarbeit zu gewinnen, um im umkämpften Markt erfolgreich sein zu können.
Mit dem Ziel, seinen Handelspartnern Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen bieten zu können, setzt das Unternehmen daher schon seit vielen Jahren auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Systemlieferanten aluplast. Gemeinsam wurden Entwicklungen auf den Weg gebracht, die so in dieser Form auf dem Markt noch nicht verfügbar waren.
An seinem Profillieferanten schätzt Ludwig Weinstock die für den Mittelstand typischen Qualitäten wie Flexibilität, kurz Entscheidungswege und die Bereitschaft, sich auch auf individuelle Lösungen einzulassen. „Dass dabei zwei Familienunternehmen in Kontakt standen und stehen hat zur schnellen Problemlösung maßgeblich beigetragen“, berichtet Weinstock.
Heute verbindet die beiden Unternehmen, insbesondere aber die beiden Unternehmensgründer ein enger, ja freundschaftlicher Kontakt.
Den richtigen Riecher hatte Ideal mit seinem Drängen auf die Entwicklung und Markteinführung des Systems Ideal 6000 mit sechs Kammern und 80 mm Bautiefe bewiesen. Dieses sollte sich als regelrechter Renner erweisen.
Um die Wärmedämmung weiter zu verbessern, führte das Unternehmen in 2005 wiederum als erster Verarbeiter exklusiv das neue System Ideal 8000 mit einer Bautiefe von 85 mm und acht Kammern in den Markt ein.
Und wagte damit zugleich den Einstieg in die Scheibenverklebung. Denn die Flügelkonstruktion war von vorneherein auf den Einsatz der Klebetechnologie hin entwickelt worden. Damit wurde erstmals der Verzicht auf die Stahlverstärkung im Flügel möglich.
Ideal war der erste deutsche Fensterbauer, der die Technologie konsequent auch in der Serienfertigung eingesetzt hat. Nach mittlerweile fünf Jahren verfügt das Unternehmen nicht nur über einen reichen Erfahrungsschatz im Einsatz der Klebetechnik, es werden heute zwischen 1500 und 2000 geklebte Fensterelemente pro Woche ausgeliefert.
Für aluplast wie Ideal war es nur konsequent, den mit dem System Ideal 8000 eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und ein komplett stahlfrei armiertes Fenstersystem anzubieten.
Realisiert wurde dies in Form der Konstruktionen „energeto 5000 und 8000“, in denen das glasfaserverstärkte Thermoplast „Ultradur“ zur Aussteifung eingesetzt wird.
Erst vor kurzem wurde am Standort Wittlich die neue Schaumanlage installiert. Mir ihr werden die Profilhohlkammern der Fenster der Serien Ideal 5000ED und 8000ED mittels Präzisions-Hochdruck-Dämmschaumverfahren (PHDS) umlaufend mit Thermoschaum befüllt. Im Unterschied zu dem bekannten Verfahren, bei dem lediglich 6m-Fensterprofilstäbe ausgeschäumt werden, wird hier die exakt berechnete Menge Dämmschaum in die gesamte Hohlkammer rundumlaufend, lückenlos eingefüllt, bis in die Fensterecken. Dadurch fallen in der Fertigung keine Abfälle oder Verschnitt an.
Mit der Ausschäumung der Profilkammern wird die Wärmedämmung der Konstruktionen nochmals verbessert, so dass selbst bei der 70 mm Konstruktion Ideal 5000 ED Uw-Werte von bis zu 0,64 W/m²K möglich sind.
(Einen Überblick über das gesamte Produktprogramm bietet der nachfolgende Artikel „Ideal überzeugt als Vollsortimenter“.
Durchgehend automatisiert
Bei der Einrichtung der neuen Kunststoff-Fensterproduktion hatte das junge Unternehmen daher von Anbeginn an – um möglichst wettbewerbsfähig zu sein – auf einen hohen Grad der Automatisierung gesetzt. Dies sollte jedoch bei der Profilbearbeitung nicht Halt machen, sondern auch die Beschlagmontage und andere Fertigungsschritte mit einschließen.
Die richtigen Partner für dieses Produktionskonzept hat Ideal im Beschlaghersteller Winkhaus sowie dem Maschinenlieferanten Lemuth gefunden. Diese boten dem Betrieb in Form des automatenfähigen Beschlages „autoPilot“ (mittlerweile abgelöst durch den weiter entwickelten „activPilot“) bzw. Anlagen für die voll automatisierte Montage diverser Beschlagkomponenten die Lösung für einen bis dahin von viel Handarbeit geprägten Arbeitsschritt.
1996 wurde in Traben-Trarbach eines der ersten Winkhaus autoPilot Center für die automatische Montage der Eckumlenkungen installiert. Kaum ein Jahr später sollte in einer zweiten Ausbaustufe der automatische Anschlag der Mittelverriegelungen und der Ecklager folgen. Zufrieden mit der Funktionstüchtigkeit und Zuverlässigkeit der Lemuth-Automaten, wurde 1999 mit der Investition in einen weiteren Automaten das Prinzip auch auf die Blendrahmen übertragen. Seither werden auch die Schließstücke sowie die Eck- und Scherenlager maschinell gesetzt.
In 2003 erfolgte dann mit dem Beschlagmontagecenter für alle größenabhängigen Flügelbeschlagteile die Vervollständigung des Automatisierungskonzeptes. Damit war es erstmals auch möglich Getriebe- und Oberschienen, Axerstulp und Mittenverriegelungen abzulängen und zu montieren bevor diese automatisch abgestapelt werden.
Mit der Automatisierung verbindet sich für Weinstock aber nicht nur das Ziel, für einen Rationalisierungsschub in der Kunststoff-Fensterfertigung zu sorgen. „Wir erreichen eine Verstetigung des Produktionsflusses sowie eine Steigerung der Wiederholgenauigkeit und damit auch der Produktqualität. Was sich nicht zuletzt auch in einer Reklamationsquote niederschlägt, die gegen Null geht“.
Möglichkeit zur Expansion genutzt
Im ersten Jahr erzielt das junge Unternehmen mit seinen 25 Mitarbeitern gerade einmal einen Umsatz von 2,5 Mio. Mark. Konnte aber unabhängig von der jeweiligen Marktsituation auf Grund der eingangs geschilderten Strategie Jahr für Jahr deutlich zulegen. Angesichts der stürmischen Entwicklung des Unternehmens war es eine Frage der Zeit, wann der Betrieb im Gewerbegebiet Mont Royal an seine räumlichen und Kapazitätsgrenzen stoßen würde. Mit der Insolvenz der Eurotec Pazen GmbH im benachbarten Wittlich bot sich Ideal daher eine willkommene Gelegenheit für die dringend benötigte Entlastung zu sorgen. Die damalige Produktionsfläche von 4.500 qm wurde mittlerweile um zwei weitere Hallen ergänzt, so dass heute insgesamt 13.000 qm zur Verfügung stehen.
Heute erwirtschaftet das Unternehmen mit seinen 250 Mitarbeitern einen Umsatz von 38 Mio. Euro. Davon werden heute schon 25 Prozent im Export erzielt, Tendenz weiter steigend.
Seit einigen Jahren wird Ludwig Weinstock in der Leitung des Unternehmens durch seine Tochter Sabine und seinem Sohn Stefan unterstützt.
Vertriebsgebiete erweitert
Neben Frankreich und Österreich gehören Luxemburg und Belgien zu den wichtigsten Auslandsmärkten. Aber es werden vereinzelt auch Elemente für große Objekte in in Kasachstan geliefert. Dort steht das wohl im Augenblick spektakulärste Objekt, das mit Holz-Aluminium-Fenstern im Wert von 500.000 Euro ausgestattet wird.
Aber auch in Deutschland wird der Vertrieb weiter ausgebaut. Im Süden ist das Unternehmen traditionell recht gut vertreten. Um den Norden Deutschlands noch stärker zu erschließen hat Ideal einen weiteren Außendienstmitarbeiter im Raum Braunschweig eingestellt.
Derzeit zählt das Unternehmen rund 250 kontinuierlich beziehende Händler. Beliefert werden im Branchenvergleich eher größere Händler. Darunter auch Partner, die Ware für rund 6 Mio. Euro jährlich abnehmen.
Seiner klaren Handelsorientierung ist das Unternehmen über die Jahre hinweg stets treu geblieben. Sprich ein Direktvertrieb, selbst im unmittelbaren Umkreis um die beiden Standorte wird kategorisch abgelehnt. „Wir können nicht mit den Kunden, mit denen wir schon lange zusammenarbeiten, in Wettbewerb treten und ihnen die Aufträge abjagen“, verdeutlicht Ludwig Weinstock.
Umfassende Softwarelösung
Gemeinsam mit einem Software-Unternehmen wurde eine ERP-Lösung eingeführt. Diese schließt nicht nur die Materialwirtschaft sondern auch die Tourenplanung mit ein. Darüber hinaus wurde ein gesondertes Dokumentenmanagment-System installiert. „Damit sind wir auf dem Weg zum papierlosen Büro“, erläutert Sabine Weinstock. Und nicht nur das: auf Knopfdruck ist der komplette Auftragsvorgang jederzeit aufrufbar.
Die neue Händler-Software IdealShop ermöglicht den Partnern nicht nur die Erfassung der Aufträge, sie bietet ihnen auch die Möglichkeit der online-Übertragung der Aufträge. Beim Einsatz der Software greifen die Händler via Internet auf einen Terminalserver zu, so dass alle Handelspartner immer über die aktuelle Version verfügen.
200 Transportgestelle verlassen täglich die beiden Werke. Zwischen 50 und 100 Stück müssen jährlich ausgebucht werden, weil sie nicht mehr auffindbar sind. Das Unternehmen hat sich daher für eine Zusammenarbeit mit der Gestellpool Europe GmbH & Co. KG entschlossen, um die insgesamt 2500 Gestelle zu verwalten. Der Gestellpool sammelt und verwaltet mittels GPS-Erfassung die für die Gestellnachverfolgung notwendigen Bewegungsdaten und hält damit für die im Pool registrierten Gestelle deren aktuellen Standort und ihren Status bereit.
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